Golf-Trainingsvideo – Fairway Bunker

Ein getroffener Fairwaybunker ist noch lange kein Beinbruch. Wichtig ist hier, die Spielsituation abzuwägen und taktisch klug zu agieren. Es gilt sowohl die Ball-Lage als auch die Höhe der Bunkerkante in Betracht zu ziehen, um dann die gegebene Spielsituation bestmöglich zu lösen. Die Höhe der Bunkerkante hat einen wesentlichen Einfluss auf die Schlägerwahl. Um sich selbst bewusst zu machen, mit welchem Golfschläger Sie den gewünschten Abflugwinkel kreieren können, wird im Video eine ausführliche Übung dargestellt. Diese kann auch auf der Golfrunde regelkonform entsprechend angewendet werden.

Technik:
Verglichen zu einem Grünbunkerschlag ist hier die Ball-Lage mittig, das Körpergewicht lastet zum Großteil auf dem linken Bein (rechtshändiger Golfer),
der Schläger wird proportional zu der Tiefe, die der Golfer in dem Sand einsackt, kürzer gegriffen. Während des Schwungs ist unbedingt darauf zu achten, dass der Stand stabil bleibt. Sobald der Schläger den Sand vor dem Ball trifft, verliert er an Energie und der Golfer wird enorm an Distanz einbüßen. Deshalb ist ein dünn getroffener Ball in dieser Spielsituation eher von Vorteil als ein fett getroffener.

Vorbereitung auf die Golfsaison Folge 6: Das RICHTIGE Training | KOMPLETTE Trainingseinheit

Athletiktraining für Golfer zeigt in seinem neuen Golf-Video in der neuen Folge die erste „richtige“ Trainingseinheit. Die Schwerpunkte sind Kraft für die Beine und Trennen von Oberkörper und Unterkörper.

Das Trainingsprogramm:
Aufwärmen / Vorbereitung
Rollen der hinteren Kette (Hintern, Ischis, Waden)
Rollen der Oberschenkelvorderseite
Rollen unterer Rücken
Aktivierung mit dem Miniband (Ninjagang, Einbeinstand)

Open Books

Rotationsmatrix je 10 Wdh
Balance im Einbeinstand – 4 Himmelsrichtungen (je 2-3 Durchgänge)

Rotationswurf kniend + MB Ball 4kg je 6 Wdh

tiefe Kniebeuge mit MB in Vorhalte 6 Wdh
3-Punkt-Scharnier 10 Wdh
Standwaage + 6 kg MB je 6 Wdh
Tappings 2x 8 Meter
Viel Spaß beim trainieren!

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Ihr wisst nicht welcher Golf-Handschuhe perfekt für Euch ist? Welche Golf-Schuhe gut sind, welche Golf-Schläger zu Euch passen, oder Fragen zu den Golf-Regeln?
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Golf Trainingsvideo – Driver

Die Ansprechposition bei einem Driver verändert sich auf Grund der Geometrie des Golfschwungs. Es gilt zu verstehen, dass ein Golfschwung einer Kreisbewegung gleicht und somit den tiefsten Punkt haben wird.
Da sich die Bewegung um die linke Schulter dreht, ist diese unser Radiusmittelpunkt. Bedeutet, der tiefste Punkt im Schwung wird unter der linken Schulter des Golfers sein. Bei Eisen-Schlägen liegt der Ball mittig und somit vor dem tiefsten Punkt. Es wird also erst der Ball, dann der Boden getroffen.
Wie auch bei einem Eisen-Schlag wird der Ball mit dem Driver in einer Abwärtsbewegung geschlagen.
Da die Ballposition aber nun deutlich weiter links ist (linke Schulter), schwingt der Schläger schon wieder aufwärts und erfährt dadurch einen positiven Lift.
Der Ball wird höher starten und viel mehr Flugweite haben.
Ein bisschen mehr Länge vom Tee kann nie schaden.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Üben.

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Golf Trainingsvideo – Längenkontrolle beim Putten

Um dem leidigen Thema Dreiputts endlich ein Ende zu setzen, konzentrieren wir uns heute auf die Längenkontrolle auf dem Grün. Distanzen bis zu zweieinhalb Metern werden mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit gelocht. Bis acht Metern gehen wir von einem Zwei-Putt aus, darüber wird es kniffelig.

Um ein Gefühl für längere Putts zu entwickeln, haben wir uns eine tolle Übung überlegt. Die Fächer-Übung. Hier gilt es ausschließlich den Fokus auf Distanzkontrolle zu setzten.

Übung:
Sie benötigen lediglich ein Tee und fünf bis acht Bälle. Stecken Sie das Tee auf dem Puttinggrün drei Meter vom Grün-Rand in den Boden. Das ist Ihre Startposition.
Von hier spielen Sie einen Ball nach dem anderen auf die Grünkante. Spielen Sie die Bälle so, dass die Distanzen sich bei jedem Putt wie ein Fächer vergrößern. Hier geht es nicht um die Richtung, der Fokus sollte ausschließlich auf der Distanzkontrolle liegen.
So können Sie Längen von drei bis zwanzig Metern ohne Probleme trainieren (abhängig von der Grüngröße).
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Üben.

Golf Trainingsvideo – Putting-Grün lesen

Ein Putt mit viel Break wird häufig unterschätzt, meist ist die gewählte Rollgeschwindigkeit des Balls zu hoch und die vermutete Linie zu direkt gespielt. Eine Situation, die jeder von Ihnen auch schon auf dem Grün kennengelernt hat. Um Ihnen die Situation zu veranschaulichen, haben wir einen Eimer Wasser ausgekippt. An der Fließrichtung des Wassers, können Sie sich vielleicht die Puttlinie besser vorstellen. Die Problematik bei Breakputts liegt meist darin, dass die Linie zu direkt gespielt wird und somit der Ball deutlich unterhalb des Loches vorbeiläuft. Da der Ball meist zu schnell unterwegs ist, können so wieder drei Putts entstehen und genau das wollen wir verhindern.

Fazit:
Halten Sie häufiger mal etwas oberhalb des gedachten Anspielpunktes an, reduzieren Sie die Geschwindigkeit und lassen Sie den Ball ins Loch rollen. Sollte er widererwartend das Loch verfehlen, kommt er optimaler Weise 30 cm hinter dem Loch zur Ruhe.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Üben.

Golf-Trainingsvideo Ball unter Palmen / Bäume

Wenn mal wieder ein Drive nicht das gewünschte Ziel – das Fairway – getroffen hat und Ihr Euch unter Palmen / Bäume oder Pinien wieder findet, muss man in die Trickkiste greifen. Die Situation ist wie folgt: Nach einem verzogenen Abschlag kommt der Ball so zur Ruhe, dass ein rechtshändiger Golfer in seinem Schwungradius beeinflusst wird und nun nicht mehr auf gewohnte Art und Weise seinen Schläger schwingen kann.

Variante A:
„Safty First“! Den Ball wieder ins Spiel bringen. Nehmen Sie sich ein kurzes bis mittleres Eisen und chippen Sie den Ball quer auf die Spielbahn. Simple und sicher. Hier verlieren Sie nur einen Schlag.

Variante B :
Meter machen und seine Flight-Partner beeindrucken. Ein mittleres Eisen (7) ist hier eine gute Wahl. Drehen Sie das Schlägerblatt um 180 Grad, sodass die Spitze (Toe) des Schlägers zur Schlagfläche wird. Greifen Sie den Schläger nun wie ein linkshändiger Golfer. Die rechte Hand ist dabei oben und die linke unten am Griff. Finden Sie einen stabilen Stand und machen Sie einige Probeschwünge. Nun heißt es: Augen zu und durch.
Goldene Regel im Wettspiel, machen Sie niemals einen Schlag auf dem Platz, den Sie nicht vorher auf der Range geübt haben.
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Training.

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Golf-Trainingsvideo – Eingebohrter Ball im Grünbunker

Spiegelei im Grünbunker, oder gar ein Steckschuss in der Bunkerkante?
Guter Rat ist teuer, bei uns nicht:
Ein Standard-Bunkerschlag wird normalerweise mit einem leicht geöffneten Schlägerblatt gespielt, welches für einen größeren Bounce-Winkel sorgt und das Gleiten der Schlagfläche durch den Sand unterstützt. Da ein eingebohrter Ball aber viel tiefer im Sand eingegraben ist, muss der Golfer einige Veränderungen vornehmen.
Technik:
Die Ballposition ist mittig, das Gewicht lastet und bleibt, auch während der Bewegung, auf dem linken Bein. Die Schlagfläche ist nun leicht geschlossen bzw. linksverkantet (bei Rechtshändern), sodass die Spitze des Schlägerblattes als Erstes den Sand trifft und sich unter den Ball gräbt.
Die Bewegung sollte dynamisch der Spielsituation angepasst sein und konsequent ausgeführt werden. Sie gleicht einem Pitch oder Punch Schlag. Hier gilt auch wieder: Üben, üben üben!
Mit viel Mut und Selbstvertrauen wird auch dieser Schlag zum Kinderspiel.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Üben.