Neulich auf dem Golfplatz – „Er sieht aus wie ein Athlet“

Fitness setzt sich durch. Besonders bei der jüngeren Generation ist in den vergangenen Jahren ein klarer Trend zu erkennen. Immer mehr Jugendliche gehen freiwillig die Extrameile und trainieren nach einem anstrengenden Schul- bzw. Arbeitstag noch 1-2 Stunden im lokalen Fitnessstudio.
Stählerne Muskeln sind das Ziel. Die sehen nicht nur gut aus, sondern versetzen den eigenen Körper auch leistungstechnisch auf ein bisher unerreichtes Niveau.

Körperliche Fitness bringt zahlreiche Vorteile

Für ein erfolgreiches Golfen ist es unerlässlich, die Fähigkeit zu besitzen, gegen Ermüdung anzukämpfen. Überschwelliges Training, nennen es die Profis. Der Golfer bringt seinen Körper durch tägliches Rad fahren, schwimmen und durch intensives Schnellkrafttraining bewusst aus dem Gleichgewicht. Die in diesem Fitnesstraining gesetzten Reize sind auf dem Golfplatz die Grundlage für schnelle und dynamische Schläge.

Das intensive Fitnesstraining ist unter Golfern heute keine Seltenheit mehr. Tiger Woods setzte mit seiner Vision, den Golfsport zu einem Vollzeit-Job zu machen, schon vor Jahren den Grundstein für den Trend. Dabei unterteilte Tiger seinen Trainingstag in ein separates Technik- und Fitnesstraining. Die durch das Fitnesstraining aufgebaute intra- und intermuskuläre Koordination zeigt sich spätestens auf dem Feld. Die Muskeln arbeiten durch das Training und anschließende StretchingEinheiten zielgerichteter und effizienter. Dies ermöglicht es, die Bälle über eine weitere Entfernung zu schlagen. Neben Mängeln bei der Technik sind es meist konditionelle und krafttechnische Probleme, die den Golfspieler dabei einschränken, sein volles Potential zu entfalten. Eine verkürzte Brustmuskulatur oder schwache Hüft- und Bachmuskeln sind nur einige der Mängel, mit denen Personal Trainer im Golf-Bereich täglich konfrontiert werden.

Heute sind Menschen wie Tiger Woods, Sergio Garcia und Ernie Els längst nicht mehr die einzigen Golfer mit muskulösen Oberarmen und einem athletischen Körper. Nahezu alle der professionellen Golf-Profis besitzen einen eigenen Fitnesstrainer. Der Nachwuchs legt noch eine Schippe drauf. Schon von Beginn an, wird im deutschen Leistungszentrum St. Leon-Rot auf ein tägliches, athletisches Training gesetzt.

Sollte man als Golfspieler auf seine Ernährung achten?

Fast niemand unterhält sich unter Golfern über das Thema Ernährung. Das Erreichen einer guten Fitness hört aber nach einem anstrengenden Trainingstag nicht auf. „Train hard, eat clean“ ist einer der Leitsätze aus dem professionellen Bodybuilding. Hier steht die Ernährung mit der sportlichen Betätigung auf einer Stufe. Eine übermäßige Muskulatur bedeutet für den Körper eine erhöhte Energieverbrennung und diese Energie muss über die Ernährung gedeckt werden. Nur wenn alle benötigten Mineralstoffe und Vitamine in Verbindung mit der passenden Kalorienmenge übereinstimmen, hält sich der Körper in Topform.

Klar, ein Golfprofi benötigt nicht so viel Muskulatur wie ein Bodybuilder. Daher muss man nicht komplett auf Süßigkeiten und andere Leckereien verzichten. Fakt ist aber, die Ernährung liefert uns die Grundsubstanzen, also die richtigen Baustoffe für einen athletischen Körper.

Besseres Handicap durch gutes Essen?

Was sich zuerst eher lustig und unglaubwürdig anhört, gehört für Golf-Profis zum Alltag. Eine gesunde und fitnessgerechte Ernährung verleiht dem Körper mehr Kraft, um ein anstrengendes Match möglichst lange in Topform zu überstehen. Wenn man die Anfahrtszeit, das Einschlagen und die normale Spielzeit zusammenrechnet, kommt man schnell auf eine Zeit von über fünf Stunden.

Während dem Spiel fordert der Golfer von seinem Körper Höchstleistungen ab. Um ein körperliches Tief während dem Match zu verhindern, greifen viele Golfer zum fertigen Ernährungsplan. Eine durchdachte Ernährung, die ohne wenn und aber durchgezogen wird, verhindert den plötzlichen Konzentrationsverlust auf dem Feld. Ideal ist ein Frühstück oder eine sonstige Mahlzeit mit langkettigen Kohlenhydraten etwa 2 Stunden vor dem Spielbeginn.

Manche Golfer warten mit der Nahrungsaufnahme während dem Match relativ lange. Dies kann aber durch den dadurch resultierenden, schwankenden Blutzuckerwert zu Problemen führen. Experten raten dazu, lieber bereits direkt vor Match-Beginn eine kleine Zwischenmahlzeit, wie einen Apfel oder einen Müsliriegel einzubauen. Anschließend kann man bei jedem Loch zwischen Trinken und Essen abwechseln.

Was passiert nach dem Match?

Golfer, die Ihren Körper in Topform bringen wollen, sollten auch außerhalb des Golfplatzes auf Ihre Ernährung achten. Ein Aufzählen der „erlaubten und verbotenen Lebensmittel“ übersteigt den Umfang dieses Artikels. Im Netz gibt es eine Vielzahl von Webseiten, die sich mit einer gesunden und fitnessgerechten Ernährung auseinandersetzen. So bekommt man meist schon kostenlos viele tolle Rezeptideen für Mahlzeiten, die gut schmecken und außerdem förderlich für die sportlichen Erfolge sind.

3 Fitnessübungen zur direkten Ausführung

Das theoretische Wissen ist nur der erste Teil zum Erfolg. Dieser Artikel stellt daher im Folgenden 3 Übungen vor, die ihr sofort zuhause durchführen könnt, um euren Körper trainieren und das Handicap nachhaltig zu verbessern.

Einarmige Windmühlen:

Diese Übung, die im Sitzen ausgeführt wird, hilft euch, euren Golfschwung zu verbessern. Für einen guten Schlag benötigt man im Rückschwung viel Radius und eine Streckung im Führungsarm. Die genaue Ausführung zeigt das folgende Video.

Unterarmstütz mit Beinheben:

Beim Unterarmstützt wird eine Grundspannung im Körper aufgebaut und für kurze Zeit gehalten. Fortgeschrittene Sportler können durch ein Anheben des linken und rechten Beins im Wechsel stärkere Trainingsreize setzen.

Die Brückenposition – Bridging:

Eine effektive Übung, um den Gesäßmuskel und die Rückenmuskulatur zu trainieren, ist das Bridging. Dabei liegt man auf dem Rücken, stützt sich mit den Beinen ab, und schiebt die Hüfte nach oben. Auch hier handelt es sich um eine Halteübung, das bedeutet, die Position wird für einige Sekunden aufrechterhalten.


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