Sport-Lehramtstudenten entdecken das Golf-Spiel

Heute sind wir zu Besuch an der Universität Koblenz-Landau. Wir sind erstaunt und erfreut, dass auch der Golf-Sport immer mehr Platz in den Uni´s einnimmt. 24 Sport-Lehramtsstudierende lernen über das Wochenende zusammen mit dem Deutschen Golf Verband (DGV) die grundlegenden Eigenschaften des Golf-Spiels kennen. Sie sollen hier nicht nur selbst Golf spielen lernen, sondern auch die ersten eigenen Golf-Vermittlungskonzepte für Neulinge konzipieren und durchführen können. Dafür wurde ein pädagogischer Semesterplan gestaltet und umgesetzt.

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Bei sonnigem Wetter und angenehmen sommerlichen Temperaturen dient das Außengelände des Instituts für Sportwissenschaft als Übungsgelände. Als Aufwärmtraining und Transferspiel für die richtige Armbewegung wurde zu Beginn Ultimate-Frisbee gespielt. Die Frisbee wurde dabei immer mit dem „schwächeren“ Arm geworfen, um vor allem diesen aufzuwärmen und eine unbewusste Golf-Arm-Bewegung einzunehmen.

Da Golf insbesondere an Schulen integrativ und spielerisch vermittelt werden soll, haben die Vertreter des DGV „SNAG-Golf“ mitgebracht; eine Spielform, die sowohl im Freien als auch Sporthallen gespielt werden kann. SNAG steht hierbei für „Starting New At Golf“ und ist ein pädagogisches Golf-Spielkonzept für jede Altersklasse mit dessen Hilfe die verschiedenen Spielarten von Golf mit viel Spaß erlernt werden können:

  • Kurzspiel mit Hilfe von Putt- und Chip-Übungen
  • Langspiel durch Schwungübungen und Arm-/Handbewegungen
  • Annäherungsspiel mit Pitch-Übungen
  • Zusätzlich wurde der Eigenaufbau von kleinen 3 Loch-Parcours für die entsprechenden Übungen angeleitet.

Hier könnt Ihr die SNAG Golf Ausrüstung kaufen.

An der Putting-Station wurde mit kleinen Tennis-Bällen und dem SNAG-Golf-Putter auf Klett-Wände gespielt. Hiermit werden das Kurzspiel und die Distanzeinschätzung geübt. Als Pitch-Übungen wurde mit kleinen Schwüngen das „Pitch- and Run“-Ball-Verhalten gelernt.

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An der nächsten Station duften die Studierenden mit SNAG-Golf-Schlägern mit einem recht hohen Loft auf Klett-Zielscheiben spielen, um das Kurzspiel Chippen zu lernen. Hier ging es natürlich auch darum, erst einmal einen Grund-Halbschwung zu erreichen.
Wie wird sich richtig an den Golf-Ball gestellt?
Wie soll ich den Golfschläger halten?
Wie fühlt sich ein richtiger Golfschwung an?
Einfache Grundfragen wurden in der Gruppe besprochen und beantwortet.

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In der Schwung-Station wurde der Schläger-Kopf mit einen Golfschläger und einem Band simuliert. Sobald dabei eine hohe Schläger-Geschwindigkeit erreicht wird, knallt das Band. Mit Hilfe eines Stabs mit einer Pfeife wurde die Golf-Schwung-Höhe ermittelt. Dieser Stab pfeift, sobald der Spieler den richtigen Rückschwung bekommt.

Nach ca. vier Stunden Grundübungen auf dem Uni-Gelände ging es in den Vorlesungsraum. Im Vorfeld haben die Studenten Vorträge zu den unterschiedlichen Themen wie Materialkunde, Regelwerk, Etikette, Grundtechniken, Griffhaltung und Taktik im Golf-Sport und nun präsentiert.

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Tag 2

Am zweiten Tag begleiteten wir die Sportstudierenden auf dem Golfplatz. Morgens um 9 Uhr ging es los zum Mittelrheinischen-Golfclub Bad Ems. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt.
Zunächst verteilten sich die Studierenden auf drei Stationen (Putten, kurzes und langes Spiel). Jede Übungsstation wurde von einem Golf-Pro des Golfclubs Bad Ems begleiteten. Die erste Station bestand aus vielen kleinen einzelnen Putting-Übungen. Hier wurde erst einmal erklärt wie der Putter gehalten wird, wie der Golfspieler sich auf dem Putting-Green verhält und natürlich das Roll-Verhalten des Golfballs kennen gelernt. Die Putting-Golf-Stationen hatten viele kleine unterschiedliche Übungen um Break, Roll-Verhalten und die Annäherungen zu üben.

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Bei der zweiten Station ging es um das Kurzsspiel auf dem Chip-Grün. Hier konnten die Studenten auf mehrere unterschiedlich positionierte Fahnen Golfbälle spielen. Die Studenten konnten hier lernen, welchen Schwung-Abstand und welche Höhe sie benötigen. Dabei war die Treffgenauigkeit bei halben Schwung hier wichtig.

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Dritte und letzte Station war die Driving-Range mit unterschiedlichen Übungen. Die erste Übung war ein Aufwärmtraining und sollte den Golf-Schwung mit integrieren. Klassische Aufwärmübungen mit dem Golfschläger mit ein paar Dehnübungen lockern dabei die Muskeln für die Golfschwünge. Zunächst wurden die Golfbälle mit halben Schwüngen von der Matte abgeschlagen. Nach ein paar Versuchen, gab der Pro weitere Tipps für den Golfschwung, die Haltung sowie das Ansprechen des Golfballs. Als kleine Hilfe wurde von einem Gummi-Tee abgeschlagen, und so gab es schon gleich bei dem einen oder anderen Erfolge zu sehen!

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Nach über drei Stunden nachdem alle Teilnehmer auch alle Stationen besucht hatten, gab es eine kleine Stärkung und alle durften in 4er-Gruppen mit einer Begleitung auf den Golfplatz. Das war auf jeden Fall noch mal eine ganz andere Erfahrung und sorgte für den einen oder anderen Lacher. 😉

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Unsere frisch gebackenen Golfspieler durften von den grünen Kinder-Tee abschlagen, damit die Herausforderungen und die Spieldauer nicht zu hoch werden. Nach ca. 4-5 Loch kamen wieder alle im Clubhaus an. Die Meinungen waren alle einheitlich: es macht den Sportstudenten super viel Spaß direkt auf dem Golfplatz zu spielen, und es ist auf jeden Fall ein anderes Gefühl als auf der Driving-Range oder auf der Übungsanlage.

Nun heißt es nach und nach weiter zu üben, um später die Platzreife zu erlangen um dann selbst auf die Golfrunde gehen zu können. Wir glauben, der ein oder andere hat Blut geleckt und wird weiter am Golf-Spiel dran bleiben.

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Weitere Abläufe und Zusammenarbeiten mit Golfclubs, DGV und Uni´s / Sport-Studenten sind in der Planung um den Golf-Sport an Schulen mehr als Standard-Sport aufzunehmen!


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