Golf in Leicht – Zielsetzung für die Saison 2019

Kennt Ihr das auch? Ihr schaut auf den Kalender und stellt mit Erschrecken fest, dass schon wieder ein Monat vergangen ist? So erging es mir gerade als ich bei Verfassen dieses Artikels festgestellt habe, dass mein letzter Beitrag schon 3 Wochen her war. Okay… der „Selbstmord“ meiner SSD-Festplatte und ein Skiurlaub haben vielleicht dazu beigetragen etwas nachlässig gewesen zu sein. Also habe ich mir nun die wichtige Zeit genommen um die Erkenntnisse der Saisonanalyse des letzten Jahres zu nutzen und eine Zielsetzung für die kommende Saison zu formulieren. Wie der Titel dieses Beitrages schon erwähnt, greife ich auf die Hilfestellung von Fabian Bünker zurück, welcher in seiner 4-teiligen Videoserie einige Vorlagen hierzu anbietet. Dieser Beitrag liebe Leserrinnen und Leser soll dabei eine kleine Inspiration sein, quasi ein praktisches Beispiel, wie man anhand einer konkreten Zielsetzung sein Spiel verbessern kann.

Warum mache ich das Ganze überhaupt??
Im kommenden Jahr werde ich nun als Mannschaftsspieler in andere Sphären des Golfspiels vorstoßen. Es mag sich dabei nur um die DGL Gruppenliga bzw.  AK30 Hessenliga handeln. Aber wenn einem der Monatsbecher schon wackelige Beine am ersten Abschlag bereitet, will ich gar nicht wissen wie es bei meinem ersten Ligaspiel der Fall sein wird. Da ich jedoch seit Beginn meiner Golfkarriere genau darauf hinausarbeite heißt es Totalausfälle möglichst zu vermeiden. Insbesondere bei wichtigen Turnieren und Spieltagen.

Das bedeutet für mich konstant unter 90 Schlägen zu bleiben und am Ende der Saison als netten „Nebeneffekt“ ein einstelliges Handicap zu erspielen. Hierbei sollte ich es möglichst auch schaffen, meine erste Runde unter 80 zu spielen. Meine beste Runde 2018 lag schon bei 82 Schlägen. Für mein „großes“ Ziel bedeutet das: mein aktuelles Handicap von 13.1 um mindestes 3.2 Schläge zu reduzieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es nun sinnvoll sich kleinere, messbare Ziele zu stecken. Diese gilt es in der Saisonvorbereitung gezielt zu bearbeiten um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Basierend auf meiner Saisonanalyse bedeutet das konkret:

1. Bereich: Erhöhung der getroffenen Fairways (von 27% auf 43%)
Ein großer Bereich mit Verbesserungspotenzial bei mir sind die Abschläge vom Tee. Die sind zwar lang, fliegen aber auch in alle Richtungen. Wenn man den Ball noch spielen und das Bogey retten kann ist (eigentlich) noch alles gut. Nur leider waren zu häufig die Abschläge weg wodurch man mit einem Strafschlag und Distanzverlust quasi 2 Schläge verliert. Wie komme ich nun auf 43%? Nun betrachtet man einen Golfplatz mit 18 Löchern und zieht die 4 Par 3’s ab hat man noch 14 Fairways von Par 4 und Par 5 Löchern. 43% sind hierbei genau 6 getroffene Fairways (anstelle von 3.8 mit 27%). Laut GameGolf sollten es für ein 10er HCP zwar 48% sein, aber ich lasse mir da einfach ein wenig Spielraum.

2. Bereich: Mehr getroffene „Greens in Regulation“ (GiR von 33 auf 40%)
Ein wesentlicher Punkt um niedrigere Scores zu erzielen ist die Anzahl der getroffenen GiR. Im schlimmsten Falle sollte ein Bogey dabei heraus springen, aber da wir ja keine 3-Putts machen (hust), sollte somit die Zahl der gespielten Par’s steigen. Auch die „reellen“ Chancen auf Birdie’s steigt damit im gewissen Maße an. Im Grunde genommen sollte dieser Bereich auch vom ersten Bereich abhängen. Denn die Chancen auf ein GiR sind bei getroffenen Fairways deutlich höher … Außnahmen bestätigen quasi die Regel 🙂

Wie erreiche ich nun meine beiden Unterziele?
Um die Anzahl der getroffenen Fairways und GiR zu erhöhen gilt es gezielt das lange Spiel zu trainieren. Hierfür sind die Wintermonate wie geschaffen! In meinem Fall hat eine kürzliche Saison beim Pro meines Vertrauen wieder die klare Erkenntnis gebracht, dass ich wohl nichts dazu gelernt habe! Ein wenig kam ich mir vor wie Bill Murray in „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Denn schon letztes Jahr (zur gleichen Zeit) habe ich von meinem Pro die Aufgabe bekommen am richtigen Winkeln der Handgelenke im Rückschwung zu arbeiten. Da ich nun hier nicht in technische Details verfallen will nur so viel: Die Bälle fliegen derzeit zu oft nach rechts weg .. wie bei 90% aller Golfer da draußen auf dem Globus. Ich bin also keine Ausnahme!

In den nächsten Wochen gilt es nun gezielt an den Basics im Schwung zu arbeiten und dies auf der Range zu trainieren. Dann fliegen die Bälle hoffentlich wie am Ende der Trainingsstunde beim Pro (siehe Titelbild) schön gerade aus!

 

 

 

 


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