Typische Verletzungen beim Golfspielen

Viele Golfer müssen in ihrer beliebten Sportart aufgrund von Verletzungen und Beschwerden aufgeben.
Am häufigsten treten Golfverletzungen im Bereich der Handgelenke und der Rückenmuskulatur auf. Dies ist vor allem die Folge einer schlechten Schwungtechnik oder eines übertriebenen Ehrgeizes.

Verletzungshäufigkeit, Ursachen und Faktoren beim Golfen

Golf ist ein besonderer Sport für jedes Alter. Etwa 50 Prozent aller Golf Golfspieler sind älter als 50 Jahre und spielen mehr als 50 Prozent aller Golfrunden. Mit steigendem Alter ist die Beweglichkeit reduziert und damit ist das Verletzungsrisiko erheblich größer. Vor allem dann, wenn mit dem Spielen erst spät begonnen worden ist. Dagegen verletzen sich Kinder und Jugendliche zu etwa 80 Prozent durch Schlägereinwirkungen, da bei den Schwüngen nicht auf den notwendigen Sicherheitsabstand geachtet wird. Viele Verletzungen müssen auch in Krankenhäusern behandelt werden.

Eine Golferin ist wenig älter aber auch bedeutend ungeübter und besitzt ein größeres Handicap als das männliche Geschlecht. Jedoch schlägt eine Frau mit weniger Ehrgeiz auf den Golferball, weil die notwendige Weite für sie eine unwesentlichere Rolle spielt. Jede zweite Golferin leidet an Verletzungen des Rückenbereiches, jede vierte Frau an Verletzungen des Ellenbogens. Außerdem betroffen sind Schultern und Handgelenke, wobei der Anteil der Handgelenksverletzungen bei Frauen deutlich größer ist als bei Männern.

Der bestimmende Risikofaktor für Verletzungen ist jedoch die Spielstärke eines jeden Golfers. Amateure verletzen sich meist im unteren Rücken und des äußeren Ellenbogens. Professionelle Golfer hingegen verletzen sich meist im Bereich der Hand oder auch des Handgelenkes.

Besonders häufiges Trainieren und Spielen begünstigen die Überlastungsverletzungen beim Golfen. Während eine falsche Schlagtechnik und ein zu häufiger heftiger Kontakt mit dem Boden des Schlägers ein Risikofaktor für die Amateure ist und dort zu Beschwerden an Rücken und am Handgelenks führen, führt bei professionellen Golfern zu viel Training in erster Linie zu Verletzungen am Handgelenk. Das wird noch verstärkt, wenn die Spieler stundenlang die Schläge aus dem Rough ausüben.

Vor dem Golfspielen sollte der Sportler sich zwingend aufwärmen, indem er die Muskulatur und auch den Bewegungsapparat auf die Belastungen vorbereitet.

Der Golferellenbogen

Beim Golferellenbogen sind die Muskeln an der Seite des inneren Ellenbogens geschädigt oder entzündet. Meist ist die Ursache eine sich ständig wiederholende Belastung Ellenbogenbeuge- und der Handmuskeln. Der Golferellenbogen tritt allerdings auch durch Überlastungen im Alltag auf. Typische Symptome sind Schmerzen und auch Bewegungseinschränkungen, die nur in 10 Prozent aller Fälle operativ behandelt werden müssen. In der Reglel reicht ein Tapeverband und etwas Ruhe aus. Hier findet sich eine Anleitung zum Ellenbogen tapen.

Eine entzündliche Veränderung macht sich durch Schmerzen bei bestimmten Arbeiten und Bewegungen bemerkbar, bei denen die betroffenen Muskeln angespannt oder belastet werden. Diese klingen meist schnell wieder ab, kehren aber auch bald wieder, wenn die Tätigkeit wieder aufgenommen wird. Wenn Entzündung fortschreitet, wird die entsprechende Stelle schmerzempfindlich gegen Druck und fühlt sich sehr warm an, wobei es zu Rötungen und Schwellungen kommt.


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